Der Dialog mit Unternehmensdaten gehört zu den sichtbarsten Anwendungsfällen großer Sprachmodelle. Systeme, die Fragen in natürlicher Sprache entgegennehmen und daraus Datenabfragen, Auswertungen oder Visualisierungen ableiten, versprechen einen einfachen Zugang zu Business Intelligence auch für Anwender*innen ohne technische Kenntnisse. In Demonstrationen wirkt dieser Ansatz oft überzeugend. Im produktiven Betrieb zeigen sich jedoch schnell strukturelle Grenzen gewachsener Daten- und BI-Landschaften. Der Beitrag zeigt, warum viele dieser Vorhaben in der Demo-Phase bleiben und welche architektonischen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit der Dialog mit Daten zuverlässig funktioniert.