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Nutzerzentriertes Dashboarding: Warum gutes Dashboard-Design unverzichtbar ist

Daten sind wertlos, wenn sie nicht verstanden und genutzt werden – so viel ist mittlerweile den meisten Unternehmen klar geworden. Und so hat man sich kollektiv auf den Weg in die datengetriebene Zukunft gemacht, zusätzlich angetrieben durch den allgegenwärtigen Einsatz von KI. Doch dieser Weg gestaltet sich oft schwieriger als erwartet, obwohl viel Geld für BI-Tools, Personal und Weiterbildung ausgegeben wird. Trotz zeit- und kostenintensiver Maßnahmen verläuft der Adaptionsprozess schleppend, und die Nutzung neu etablierter Datenprodukte bleibt hinter den Erwartungen zurück. Es mangelt an der Akzeptanz der neu geschaffenen Datenprodukte, und viele Nutzer greifen stattdessen weiter auf die vertrauten, aber ineffizienten Excel-Tabellen zurück. An dieser Stelle lohnt es sich oft, das Design der Produkte kritisch zu hinterfragen. Wird das Dashboard möglicherweise nicht genutzt, weil die Endanwender es als unübersichtlich oder ästhetisch wenig ansprechend wahrnehmen oder die Funktionalität einzelner Features nicht verstehen?

Mit der Problematik, dass Designmängel zur Nicht-Verwendung eines Produkts führen, beschäftigen sich Produkt- und UX/UI-Designer. Das passiert meist im Kontext von Website- oder App-Design, aber Lösungsansätze und Erkenntnisse aus diesem Bereich können auch auf Datenprodukte wie beispielsweise Dashboards übertragen werden. Im Folgenden werden zentrale Punkte in Form einer Checkliste hervorgehoben, die für das nächste Datenprodukt herangezogen werden kann.

Bereits 1995 haben Masaaki Kurosu und Ka…