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People first, Methods second, Tools third – 30 Jahre Softwareentwicklung im Rückspiegel von Dirk Bartels

Vor 30 Jahren kam JavaSPEKTRUM heraus. In der Ausgabe Nr. 4 von 1996 gab es ein Interview mit Ihnen als Chef von POET. Herr Bartels, hätten Sie Lust, in der nächsten Ausgabe etwas dazu zu schreiben? Tenor: good old times?

30 Jahre gibt es das JavaSPEKTRUM bereits. 30 Jahre in der Technologie sind eine Ewigkeit, das sind mindestens drei Technologiegenerationen, die so vieles nachhaltig verändert haben. In der Gesellschaft, in der Wirtschaft, und natürlich auch in der Softwareentwicklung. Da ist es schon spannend, in den Rückspiegel zu schauen, wie sich die Landkarte verändert hat, sowohl für die Softwareentwicklung, als auch im Einsatz der Software. Denn am Ende sollten Technologie und Software ein Mittel zum Zweck sein, zum Beispiel um die Welt ein wenig besser zu machen, vielleicht produktiver, aber auch emphatischer, transparenter, kommunikativer, barrierefreier, kreativer, und so vieles mehr.

Lassen Sie mich mit einem persönlichen Rückblick auf die „wilde“ Zeit in den 90er-Jahren starten, und begleiten Sie meine Reise zum heute. Schauen wir gemeinsam nach vorne und was die Zukunft der Softwareentwicklung wohl halten könnte.

Aufmacher Artikel Dirk Bartels 1996

Softwareentwicklung Mitte der 90er-Jahre – good old times?!

Softwareentwicklung in den 90ern war „hart“, aber irgendwie auch „ehrlich”“. Softwareentwickler waren in der Regel Diplom-Informatiker oder Mathematiker. Ingenieure, die wussten, wie ein Compiler funktioni…