IT-Karriere
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Mit der Digitalisierung erleben wir den größten Wandel der Arbeitswelt seit der industriellen Revolution. Etablierte Konzepte werden auf den Kopf gestellt, Raum und Zeit erleben eine Emanzipation von bestehenden Werten. Mobile Arbeit und das Home Office sind an vielen Stellen selbstverständlich geworden, Cafés oder Co-Working-Spaces werden schon lange nicht mehr nur von Digitalen Nomaden und Freel..
In Zeiten der Digitalisierung ändern sich nicht nur die Rechnerkapazitäten, sondern auch die Führungskultur. Damit tun sich viele Chefs schwer. Das kann zum Problem werden in Zeiten des Fachkräftemangels.
Der IT-Mittelstand schafft Jobs, tut sich aber gleichzeitig schwer bei der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Rund 20.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden bei mittelständischen IT-Unternehmen in Deutschland innerhalb eines Jahres, hat der Branchenverband Bitkom ermittelt.
Der Begriff des Fachkräftemangels hätte das Potenzial, zum Unwort des Jahres zu werden. Er ist inzwischen so häufig gebraucht, dass man fast meinen könnte, es herrsche gähnende Leere auf dem Arbeitsmarkt. Dem ist nachweislich nicht so. Doch Unternehmen müssen neue Schritte gehen, um Mitarbeiter zu finden. Der Obstkorb? Existiert, lockt aber niemanden mehr hinter dem Ofen hervor.
Personaler in Deutschland stehen unter Druck: Sie müssen in der Lage sein, qualifizierte IT-Experten innerhalb kurzer Zeit aufzuspüren und von sich zu überzeugen. Je länger eine Stelle unbesetzt bleibt, desto weniger innovationsfähig ist ein Unternehmen und desto höhere Umsatzeinbußen erleidet es. 2018 dauerte es im Durchschnitt 107 Tage, bis eine offene Stelle besetzt werden konnte.