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Deepfakes: Vertrauen braucht Datenherkunft

KI-generierte Bilder, Stimmen und Dokumente machen Manipulationen immer schwerer erkennbar. Das Risiko betrifft nicht nur spektakuläre Betrugsfälle wie gefälschte Videocalls mit angeblichen Vorgesetzten, sondern auch den alltäglichen Umgang mit digitalen Belegen, Kommunikationsverläufen und Unternehmensdaten. Rechtsanwältin und Unternehmerin Dr. Franka Becker erklärt, warum Ausdrucke digitale Spuren zerstören können und weshalb nachvollziehbare Quellen, Metadaten und Originaldateien für die Prüfung von Informationen an Bedeutung gewinnen. Daraus können auch Unternehmen lernen, wie sie Daten und KI-Ergebnisse vertrauenswürdiger nutzen.

BI-Spektrum: Es gibt Fotos, auf denen Einstein Mick Jagger die Hand schüttelt oder Deutschland den WM-Pokal stemmt – täuschend echte Fälschungen. Die erkennen wir noch mit gesundem Menschenverstand. Aber was ist mit Dokumenten, die wir nicht sofort als Fake identifizieren?

Dr. Franka Becker: Das ist die große Frage. Die Prinzipien, die wir früher hatten, sind heute überholt. Früher hieß es: Achte auf komische Zähne, vielleicht auf einen verschwommenen Rand im Gesicht oder auf sehr starre Augen, …