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Videoteaser: Vibecoding und das fehlende Systemverständnis in der Praxis

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Richard Seidl

Berater, Coach und Autor


  • 11.10.2026
  • Lesezeit: 2 Minuten
  • 43 Views

Wer programmieren lernt, ohne je einen Lötstift in der Hand gehabt zu haben, wer Code generiert, ohne zu verstehen, in welchem Umfeld er läuft, und wer darauf vertraut, dass Vibecoding schon irgendwie funktioniert: Genau das diskutiert Richard Seidl mit Marc Bless und Thomas Ronzon. Die drei reden darüber, was es heute wirklich braucht, um Systeme zu durchdringen, warum das T-Shape-Modell nicht mehr reicht und was passiert, wenn die Mittelschicht der Entwicklung einfach wegbricht. Dabei geht es nicht nur um Technologie, sondern auch um Vertrauen: in Systeme, in KI, in Menschen.

Highlights:

  • Die Mittelschicht der Entwickler wird durch KI-Automatisierung wegbrechen, weil nur noch wenige Experten mit tiefem Systemverständnis und Agent-Orchestratoren gebraucht werden.
  • Vibe-Coding löst das grundlegende Problem nicht: Wer nicht versteht, in welcher Umgebung Code läuft, kann nicht beurteilen, ob er auch unter realen Feldbedingungen funktioniert.
  • Intrinsische Neugier, also das Bedürfnis, Systeme von innen zu verstehen statt nur anzuwenden, entscheidet darüber, ob jemand auch in einer KI-geprägten Welt kompetent bleibt.
  • Ein T-Shape-Profil reicht für Senior-Rollen nicht mehr aus; gebraucht wird ein Pi-Shape mit mindestens zwei Fachtiefgängen und breitem Überblick darüber hinaus.

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-> zum Video-Podcast in voller Länge

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Richard Seidl

Berater, Coach und Autor
Zu Inhalten

Richard Seidl ist Berater, Coach und Autor. Er hat in seiner beruflichen Laufbahn schon viel Software gesehen: gute und schlechte, große und kleine, neue und alte. Software so schön, dass man weinen könnte, und auch solche, wo es Fußnägel aufrollt. Für ihn ist klar: Wer heute exzellente Software kreieren möchte, denkt den Entwicklungsprozess ganzheitlich: Menschen, Kontext, Methoden und Tools.


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